Aktuelles

Die Demonstrationen im Terminal gehen weiter- wie immer montags um 18.00 Uhr!

Wir würden uns freuen- viele von euch dort zu sehen...

 


 

Stadtverordneten- versammlung im Flughafenterminal

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Donnerstag, den 19. Januar 2012 um 19:11 Uhr

GALF-Fraktion regt deutliches Zeichen an


Die Flörsheimer Stadtverordnetenversammlung, die sich in ihrer nächsten Sitzung ausschließlich mit dem Thema Flughafenerweiterung beschäftigt, wird auf Anregung der GALF-Fraktion am Dienstag, 24. Januar, ab 18.30 Uhr symbolisch im Terminal des Frankfurter Flughafens tagen. Damit werde ein deutliches Zeichen durch eine der vom Fluglärm am meisten betroffenen Städte gesetzt.

Auf der Tagesordnung stehen zur Beratung das Positionspapier der Fluglärmkommission vom 18.10.2011, dem alle kommunalen Vertreter in der Kommission zugestimmt haben, sowie die gemeinsame Resolution aller in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Fraktionen und des FDP-Vertreters zur Inbetriebnahme der neuen Landebahn am Frankfurter Flughafen.

„Mit dieser symbolischen Beratung der Stadtverordnetenversammlung im Terminal des Frankfurter Flughafens setzen wir als vom Fluglärm betroffene Stadt ein deutliches Zeichen“, sieht die GALF-Fraktionsspitze um Renate Mohr und Sven Heß den positiven Aspekt. „Wir gehen davon aus, dass dieses Signal einen entsprechenden Wiederhall in Presse, Funk und Fernsehen finden wird, zumal die Beratung öffentlich ist und wir eine nicht unerhebliche Zahl an interessierten Zuschauern und Zuhörern erwarten“, so Mohr. Die Stadtverordnetenversammlung tagt am selben Abend um 20 Uhr in Flörsheim, um ihre Beschlüsse auch formal und rechtskonform zu fassen.

Alle Fraktionen sehen diese symbolische öffentliche Beratung der Stadtverordnetenversammlung als ein deutliches Zeichen der Stadt Flörsheim an, sich mit der Situation durch die Inbetriebnahme der Nordwestlandebahn keinesfalls zufrieden zu geben und dies auch mit unkonventionellen Mitteln nach außen deutlich zu machen, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sven Heß. „Wir freuen uns, dass sich der Stadtverordnetenvorsteher, der Bürgermeister und die Fraktionen unseren Vorschlag zu eigen gemacht haben und diese Aktion unterstützen“, schließt die GALF-Fraktion ihre Pressemitteilung.
 

GALF fordert Einheit der Region

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Mittwoch, den 04. Januar 2012 um 09:44 Uhr


Gemeinsamer Kampf für die Stilllegung der Nordwestlandebahn gerade 2012 wichtiger denn je


Auch im neuen Jahr steht für die GALF der gemeinsame Protest der Region gegen die Lärm- und Schadstoffbelastungen des Flughafenausbaus im Vordergrund. Alle anderen kommunalpolitischen Themen müssten dagegen zunächst in den Hintergrund rücken, drohe doch eine massive Beeinträchtigung des Alltagslebens in der Region rund um den Flughafen. Oberstes Ziel sei die Stilllegung der Nordwestlandebahn.

So hat es die GALF-Fraktion auch in ihrem Resolutionsentwurf für die Stadtverordnetenversammlung formuliert und weiß sich darin mit vielen anderen Ausbaugegnern einig. Die Oberbürgermeister-Kandidatin der Frankfurter Grünen, Rosemarie Heilig, hat gerade erst die Stilllegung der Landebahn gefordert. Auch Ingrid Kopp vom Bündnis der Bürgerinitiativen „Kein Flughafenausbau – Nachtflugverbot von 22 – 6 Uhr“ und die Sprecher der Niederräder BI „In Eintracht gegen Fluglärm“ Helmut Mader und Jochen Krauß fordern die Stilllegung der Nordwestlandebahn.

Nicht zuletzt die gesundheitlichen Risiken sowie die fehlenden passiven Schallschutzmaßnahmen und das Vogelschlagrisiko stünden einem Betrieb der Landebahn grundsätzlich im Weg, argumentiert das Bündnis der Bürgerinitiativen.

Für Renate Mohr als GALF-Fraktionsvorsitzende wird es in den nächsten Wochen und Monaten entscheidend darauf ankommen, dass nicht nur der Protest der vom Ausbau belasteten Menschen weiter zunehme, sondern auch Gemeinsamkeit und Einheitlichkeit demonstriert werden. Die Menschen dürften sich in ihrem gemeinsamen Protest nicht auseinander dividieren lassen – Lärmverschiebungen vom Westen in den Osten oder umgekehrt sowie Maßnahmen, von denen nur einige Wenige profitieren, dürfe es nicht geben, da sei sich die GALF mit den mehr als 60 Bürgerinitiativen und den Landesgrünen einig. Die GALF ruft von daher alle Menschen in der Region auf, die Protestveranstaltungen aktiv zu unterstützen und besonders die Montagsdemonstrationen am Flughafenterminal zu besuchen.